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Griechische und indische Rhythmen, mittelalterliche Neumen, impressionistische Tonsprache, Synästhesie, aus der Natur abgelauschte Vogelstimmen - all das sind Einflüsse und Elemente der Musik des Komponisten Olivier Messiaen (1908-1992).
Vom Impressionismus ausgehend entwickelte Messiaen sich bis 1950 zum Vorreiter der seriellen Musik, einer mathematisch durchkonstruierten Musik, wodurch er zu einer Vaterfigur der Neuen Musik wurde. Am Pariser Konservatorium unterrichtete er Boulez, Stockhausen und Xenakis, die später bestimmende Größen im Musikleben waren.
Anlässlich des 100. Geburtstags dieses bedeutenden und einzigartigen Komponisten veranstalten die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, die Universität der Künste Berlin und die Guardini-Stiftung ein Musikfest mit Konzerten und weiteren Veranstaltungen.




